
Schon vor Jahrtausenden hat der Mensch hier mit Feuer und Axt den Wald zurückgedrängt. Intensive Schaf und Ziegenweide förderten die Versteppung und mit der Ansiedelung osteuropäischer und mediterraner Arten eine einzigartige Pflanzenvielfalt.
Um trotz Dürre und Bodentemperaturen bis zu 70 Grad im Sommer, sowie tiefem Frost wegen mangelnder Schneedecke im Winter, zu überleben, haben die Steppenpflanzen raffinierte Anpassungsstrategien entwickelt. Federgras, Walliser Schwingel, Gewimpertes Perlgras bilden dichte Hortse und tiefgreifende Wurzeln aus.